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Samstag, 28. Juli 2012

Zuckersüßes rosa Skull Headpiece

Stoffrestverwertung- von der Tasche übrig geblieben, ein kleiner Rest kitschiger Schädelstoff. Für mich kommt nichts damit in Frage, also muss meine Schwester wieder als Opfer herhalten!
Und weil ich so gerne Fascinator bastel...

Wieder mit meinem Lieblingsmodel. :D

Die Anleitung für fröhliches Haarteile selber machen findet sich hier!
Bei diesem bin ich nicht anders vorgegangen, nur dass ich einen kreisförmigen Grundriss verwendet habe.


Da mein kleiner Finger aufgrund des Unfalls noch etwas zickt, habe ich alles geklebt. Hält aber bombenfest! Und man kann nebenbei noch Kleber schnüffeln! :D


Die Schleife von dem Plastikschädel war rot und wurde mit Acrylfarbe rosa angepinselt.
Schwester ist zufrieden, ich auch, also geht es an den nächsten- diesmal aber für mich. ;)

Freitag, 20. Juli 2012

Wer später bremst, ist länger schnell...

... und wer zu spät bremst liegt auf der Straße.

Kennt ihr das? Ein schöner Tag, man ahnt nichts böses...
Fährt mit seinem Motorrad nach Hause, entschließt sich von der Bundesstraße runter und ein wenig über die Dörfer zu fahren. Man schlängelt sich bei schönem Wetter eine Kurve nach der anderen den Berg hoch, genießt die Aussicht. Dann geht es wieder bergab, Rechtskurve, wie immer bremst man auf 10-20 km/h runter. Mitten in der Kurve erzählt das Sichtfeld, dass diese vielleicht etwas enger ist als angenommen.
Nun passiert innerhalb einer halben Sekunde folgendes:

Der Kopf sagt: Fahr geradeaus. Da ist ein Feldweg, etwas Schotter, Gegenverkehr ist nicht zu sehen und wahrscheinlich kommt man ohne Probleme zum Stehen!

Motorrad und Körper sagen: Wo ist das Problem? Etwas nach außen, etwas Gas, das klappt locker!

Hand sagt: So, während ihr noch diskutiert bremse ich jetzt einfach mal.

Der blödeste Vorschlag setzt sich durch, also blockiert das Vorderrad, das Motorrad richtet sich auf, rutscht nach rechts weg und ich fliege über die Straße. *seufz*

Ansonsten: Motorrad etwas kaputt, Bein etwas kaputt, unfreundlicher gelber Engel, dafür umso freundlichere Anwohner und Eltern.

Mittwoch, 18. Juli 2012

The Joy of Painting!

Wann habe ich zuletzt gemalt? Also keine Kakao-Karten, sondern irgendwas größeres? Gefühlsmäßig hätte ich auf Mitte 2011 getippt, die Realität spricht aber von Ende 2010. Ich weiß noch nicht, ob ich ihr glauben soll...

Etwa so lange habe ich einer Freundin auch schon versprochen, ihr Pony zu malen und sie immer wieder und wieder vertröstet. Nun, wo meine letzte Klausur geschrieben ist und mein Freund mit einem "Malen!" den PC besetzt hat, habe ich es endlich geschafft!
Gepinselt ist das Tierchen (Pony nach Fotovorlage, Rest frei nach Schnauze) mit Acrylfarben auf einen Acrylblock mit Leinenprägung. Nicht einmal zwei Tage habe ich gebraucht, es ging leichter von der Hand als ich dachte. :)

Die Titelfindung ergab: "Bifi on the beach" :D

Danach schauten wir uns noch einige Videos von Bob Ross an. Zugegeben, mir wird nach dem hundertsten Landschaftsbild langweilig, aber ihm beim Malen zuzuschauen- woah! Immer ein Erlebnis! Der Mann war wirklich ein Phänomen für sich... Inspiriert davon, habe ich mich einen Tag später an Ölfarben versucht. Und schwupps, alle Videos wurden wegen Urheberrechten gelöscht! Danke, happy painting!
Egal, das Bild habe ich dann doch noch gemalt. Hände, Tisch und Gesicht eingesaut, am Schluss den Becher mit dreckigem Terpentinersatz ausgekippt, aber hey, Schwund ist immer. ^^

"Winter moon", Schulterdrachenart

Ich mag beide Bilder recht gerne und hoffe, in Zukunft wieder mehr zu malen. :)

Montag, 16. Juli 2012

Drache vs Nähmaschine = Taschen

Die Nähmaschine war noch keinen Tag in meiner Wohnung, da qualmte auch schon das Fußpedal. Hmpf. Meine lieben Eltern ließen aber den durchgeschmorten Kondensator ersetzen und so können die Singer Starlet (ca. doppelt so alt wie ich...) und ich einen Neustart wagen.

Als Testobjekt durfte der hübsch-hässliche Stoff mit Nähmotiven herhalten, von dem ein Reststück in meine Tasche gehüpft ist. :) Um Frust zu vermeiden versuchte ich mich erst einmal an einem simplen Beutel:


Beutel alleine war mir dann wieder zu simpel, weshalb er noch ein Innenfutter bekommen hat.

Beutel zur Stoffaufbewahrung :)

Nachdem Zick-Zack und gerader Stich funktionierten und ich auch den Faden in weniger als einer halben Stunde einfädeln konnte, musste Tasche Nr. 2 dran glauben. Schnitt frei nach Burda (ich habe die Anleitung beim Überfliegen nicht verstanden und daher frei nach Schnauze genäht. :D ) Wie man sieht mit kleinem Schönheitsfehler am Rand. *pfeif*

Tasche für Stoffreste

Diese Tasche war eigentlich nur ein Probestück für mein eigentliches Vorhaben. Seit langem liegt hier ein kitschig-niedlicher Stoffrest mit pinken Totenschädeln rum. Daraus ist dann nun eine etwas aufwändigere Tasche für meine Schwester entstanden- mit vernähtem Innenfutter und verstellbaren Trägern. :)



Leider auch hier mit kleinen Schönheitsfehlern... um das Futter sauber zu verstecken habe ich den weißen Rand erst nachträglich angenäht, ohne Freiarm gar nicht so einfach. Daher hat der Stoff nun ein zwei kleine Knicke. :/ Geschlossen wird die Tasche mit einem Klettverschluss- an einen Reißverschluss habe ich mich dann doch noch nicht getraut.


Als kleine Extra gibt es dann noch etwas für Handy und Geldbörse:


Auch wieder mit Klett. :) Vielleicht kann man die kleine Tasche noch in die Große einnähen, damit das Ganze etwas diebstahlsicherer wird.
So, ich hoffe es gefällt! Im nächsten Post gibt es wieder gemaltes von mir zu sehen.

Sonntag, 1. Juli 2012

Sternchen und Wolkenspiele

Am Wochenende gab es ein riiiiiiiiiesen Staraufgebot am Domplatz- Adoro und Amy MacDonald gaben sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Ehre. Erstere sind zwar nicht so meins und letztere höre ich nur gelegentlich, aber als Ablenkung vom Lernen waren beide Willkommen. Als Student sind Preise von 40-50 Euro für die letzte Reihe allerdings wahnsinnig bis utopisch, daher hat man es sich vor dem Zaun gemütlich gemacht und den leisen Klängen gelauscht.
Deutlich imposanter als Adoro fand ich den Himmel:



Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, dafür aber eine Begleitung mit Handy! :) Ein wenig Grafikspielerei habe ich mir dann auch noch erlaubt.


Und "bei Nacht" ;) :


Und mein absolutes Lieblingspostkartenmotiv (nur ganz leicht bearbeitet und Schilder raus retuschiert) :


Nun weiter Chemie lernen, 4 Tage noch...

Donnerstag, 28. Juni 2012

Wir mögen Fußball...


Ich präsentiere, ein Gastbeitrag meiner Schwester! Ich konnte diese herzergreifende Geschichte einfach nicht unveröffentlicht lassen:

Ort X. Grabesstille. Einige Studenten lassen ihre Wut im Garten des Wohnheims an einem harmlosen Gartenstuhl ab. Er zerbricht unter einem traurigen Ächzen und Knirschen, als würde er versuchen noch mit seinem letzten Atemzug auf die Sinnlosigkeit seines Leidens hinzuweisen. Eine Wasserflasche fliegt gegen die Hauswand und zerspringt in tausend Stücke. Kurzes Gebrüll.

Es beginnt als leiser Ton in der Ferne und kommt immer näher. Ein fröhliches, lautes Geräusch im starken Kontrast zur aggressiven Stille. Ein Hupen eines dunklen Kleinwagens in der Nacht. „NöööööppNööööpNöpNöpNöpNöp!“ Ein Schrei aus dem geöffneten Autofenster. Pure Freude. Euphorie. 

Ein Schrei gellt von der Terrasse der Studenten-WG, auf der vor wenigen Minuten noch so ausgelassen getrunken und gegessen wurde: „Ach halt endlich deine scheiß Fresse du Arsch!!!“ Das Hupen verklingt in der Nacht. Doch er wird wieder kommen. Der einsame Italiener auf seinem Siegeszug durch die einsamen Straßen von Ort X


:D

Dienstag, 19. Juni 2012

Ein Mokona entsteht- Teil 2

Aus Teil 1 bleibt in Erinnerung: Ein zusammengeknülltes Etwas mit hellen Fäden, die angeblich ein Gesicht darstellen sollen. Tatsächlich war es gar nicht so einfach, dem Tierchen ein Lächeln zu verpassen- schließlich macht es den ganzen Charakter aus. Symmetrie? Wird überbewertet. Ein wenig.
Gewendet und mit Watte gefüllt sieht das Knäul aber schon fast wie ein Häschen aus!

Kein-Bein-Mokona- andere machen mit so etwas ein Vermögen!

Arme und Beine- schon wieder Symmetrie! Zwischendurch war die Verlockung da, ein Picasso-Mokona zu nähen (damit verdienen andere noch viel mehr Geld als mit Kein-Bein-Mokonas!). Irgendwann war aber auch das geschafft. Noch rosa Wangen aufgeklebt, ein grünes (individuell!) Steinchen auf die Stirn gepatscht und natürlich das Ohr gepierct- fertig ist mein erstes Kuscheltier seit 15 Jahren! :)


Zwei-Bein-Mokona ;)

Auch wenn es an einigen Stellen ein wenig schief ist- etwas stolz bin ich trotzdem. :) Auch Chibithulhu hat Freundschaft mit dem Manga-Ding geschlossen:

Sind sie nicht herzallerliebst?!

Inzwischen ist Mokona in seiner neuen Heimat angekommen, mein Wichtelkind mag es leiden und so hat sich jede Sekunde der Arbeit voll und ganz gelohnt! :)

Ein Mokona entsteht- Teil 1

Problematisch bei Geschenken ist immer, dass sie häufig eine Art "Pflicht" hervorrufen- wäääh, nun hat xyz mir etwas geschenkt, nun muss ich auch was schenken. Schade drum. Wenn ich Spontangeschenke mache, erwarte ich nichts zurück- ich freue mich genug, wenn es dem Beschenkten gefällt. :)

Beim Wichteln hat sich dies zum Glück erledigt- jeder schenkt jedem, Geldbetrag steht, Wunschliste vorhanden- Ich bin dabei! :) In diesem Post möchte ich die Entstehung eines Teils von meinem Wichtelpaket vorstellen. Mein Wichtelkind hatte in seinem Steckbrief unter anderem seine Sympathie gegenüber dem schwarzen "Mokona Modoki" geäußert- ein Hasen-ähnliches Tier aus einem Anime. In meinem jugendlichen (*hust*) Wahnsinn beschloss ich, ein Mokona-Kuscheltier zu nähen. Zuletzt habe ich in der 5ten Klasse etwas genäht. Schon ein Weilchen her.

Der Stoffkauf
Man kann es sich kaum vorstellen, aber... ein Abenteuer! Ganz cool ins Geschäft gehen, einen professionellen Blick aufsetzen und als die nette Dame fragt, ob sie helfen kann, hilflos stottern: "Ja, also eh, ich bräuchte einen schwarzen Kuschelstoff für ein Kuscheltier, also nicht so glatt, aber auch kein Fell und ähja...". Sie wusste zum Glück, was ich wollte. :D Nächster Spaß an der Kasse- was kostet denn so ein Stück Stoff eigentlich? Oh... Mit Karte zahlen? Geht nicht. Ähm, ja... Schnell Geld vom Freund geschnorrt und mit der Trophäe das Geschäft verlassen!

Die Nähmaschine
Wurde extra von Mama importiert. Schon bei der Einweisung fing sie allerdings mit qualmenden Fußpedal an, sich selbstständig zu machen. Also Plan B.

Schnittmuster
Die wunderbare Anleitung habe ich von katrinkleeblatt *klick*. Ich habe diese per Suchmaschine gefunden und dann festgestellt, dass ich mit der Erstellerin schon Kakao-Karten getauscht habe- klein ist die Welt.

Es geht los!
Per Hand nähen ist sowieso sicherer. ;)
Aber zunächst alle Teile mit Pastellkreide aufmalen und mit einer großzügigen Nahtzugabe (eine Weise Entscheidung wie sich noch zeigen wird) von 1-2 cm ausschneiden.


Der Stoff fusselt wie bekloppt und in Kürze war meine ganze Wohnung voller schwarzer Fellfussel- waaaaaaaah!
Als ich anfing die Stücke zusammen zu nähen, zeigte sich der Wert der Nahtzugabe. Egal wie toll ich alles mit Stecknadeln fixierte, eine Seite verrutschte immer und aus 2 cm wurden 2 mm- narf!

Drei-Bein-Mokona
Die aufmerksamen Leser werden bemerkt haben, dass hier ein Beinchen zu viel auf dem Tisch liegt. Bein 1 und Bein 2 waren leider trotz aller Mühe so unterschiedlich, dass noch ein Bein 3 her musste.

Monster! Alien! Ding!
Die Füße haben mich wirklich fertig gemacht. Eigentlich sollte man diese an die Aussparungen auf der Vorderseite nähen- unmöglich. Nach einer halben Stunde feststecken, wieder lösen, anders dran friemeln, lösen, habe ich mich für Plan C entschieden. Fußlöcher mit Fellresten schließen und die Füße am Schluss befestigen.

Wie das Plüschtier dann aussieht, seht ihr in Teil 2. :)